Vogtland-Ballon

Beitrag erstellt am Dienstag, dem 26. Juli 2011



Vogtland-Ballon steigt ab heute wieder täglich in die Luft...
Am Dienstag, dem 26. Juli 2011, 9.54 Uhr, hob der neue Fesselballon an der Göltzschtalbrücke nach jahrelanger Pausierung mit Passagieren vom Boden ab. Zu den Fahrgästen gehörten bei der ersten Fahrt eine Reisegruppe aus Schweden, Vogtländer aus nah und fern sowie Vertreter der internationalen Presse. Bei günstigen Umständen, so frohlockte ein Mitarbeiter des Unternehmens, kann man auch heute die Zugspitze sehen, - nämlich die Spitze vom Zug der Vogtlandbahn, die dann fahrplanmäßig vorbei fuhr! Alle quittierten diesen Scherz mit Fröhlichkeit und am Ende die gelungene Fahrt bei strahlendem Himmel mit viel Applaus. In der maximalen Höhe von 150 m kann man bei solch schönem Wetter weithin große Teile des Vogtlands sehen...

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Kompetente Aussagen gegenüber den Journalisten und freien Mitarbeitern von Presse und Internet kamen von Manfred Dörjer, Betriebsleiter des Ballon-Betreibers GTG Göltzschtaltouristik. Er schilderte den langen, schwierigen Weg, der seit 2007, dem damaligen Ende des Ballonbetriebes an eben diesem Standort, bis heute verging. Die letzte Hürde war genommen, als am Montag auch noch die Betriebserlaubnis für die Mitnahme von Passagieren kam und um die Mitnahme von Interessenten gehe es ja schließlich bei dem jetzt hoffentlich erneuten Besuchermagnet. Von Manfred Dörjer waren außerdem viele weitere Fakten zu erfahren. Beispiele: Der Durchmesser des Ballons beträgt über 22 m. Er fasst rund 6000 Kubikmeter Heliumgas, das leichter als Luft ist und nicht brennt. Es geht 150 m in die Höhe. Der orangene Ballon (sein Voränger war noch gelb) stand zuvor im Dienste einer großen Orangen-Plantage in Kalifornien. Von dort kam er über Frankreich an die Göltzsch. Zur Ballon-Crew gehören 5 Leute. Täglich absolviert der Pilot vor Beginn des Fahrbetriebes eine Probefahrt ganz allein. Das war auch am ersten Tag so...




Erleben Sie die erste Fahrt mit Passagieren nach Wiederaufnahme des Ballonbetriebes virtuell durch die automatisch ablaufende
D i a s c h a u



Starten Sie das Video von YouTube manuell und Sie erhalten eine Menge interessanter Eindrücke bei der Montage des Ballons:

V i d e o



Empfehlung:
Besuchen Sie, um detaillierte Informationen (Fahrzeiten, Preise usw.) zu erhalten, die Homepage des Betreibers:
www.vogtland-ballon.info <-- Klick



Weitere Fakten zum Ballon: Bild auf 800-Pixel-Höhe großklickbar

Ballon-Durchmesser: 22,40 m Volumen des Ballons: 5.885 Kubikmeter, davon 5.500 Kubikmeter Helium


Halteseil, nutzbare Länge: 155 m


Tragfähigkeit: ca. 4 t


Passagiere: 30 (+ 1Pilot)


Geschwindigkeit, Aufstieg: 0,80 m/s


Geschwindigkeit, Abstieg: 0,65 m/s


Gasverlust (Helium): < 70 Kubikmeter im Monat


Hülle, Gesamtoberfläche: ca. 1.576 Quadratmeter


Hülle, Gesamtgewicht: 900 kg

Fahrbetrieb wird Ende Oktober vorübergehend eingestellt

Fahrbetrieb und Anzahl der Passagiere sind abhängig von Windverhältnissen

Das Netz verteilt die Last gleichmäßig auf den Ballon

Der Ballon kann notfalls auch vom Boden aus gesteuert werden
  Probefahrt

Originelles auf dem Fesselballon-Gelände:
"W e t t e r s t a t i o n"



Nicht ungewöhnlich ist es, hinsichtlich des sehr wetterabhängigen Fesselballons auch eine zuverlässige Wetterstation zu haben. Grünes Licht zum Aufsteigen kommt vor allem von den Wetterparametern, wobei Windverhältnisse eine sehr dominante Rolle spielen. Die „Wetterstation“ vor Ort kommt erstaunlicher Weise ganz ohne Messgeräte aus. Sie kann auch von jedermann genutzt werden, wobei für das Ablesen der Werte eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung steht. Lesen Sie aufmerksam die Gebrauchsanweisung, in der es detaillierte Anweisungen zum Bewerten des vorherrschenden Wetters gibt. Viel Spaß mit der „Wetterstation“, die so gut wie keine Wartung braucht!



















Wetterstation,
nur wenige Meter vom Vogtland-Ballon entfernt, arbeitet vor allem nach dem Prinzip der Logik.

Urige Wegweiser  


W e g w e i s e r
auf dem Areal des Vogtland-Ballons





Die Sehenswürdigkeiten an den jeweiligen Fahrt- oder Wanderzielen werden im allgemeinen mit genannt. Schön so! Ausnahme: Bei Elsterberg hätte das Wort "Burgruine" ganz gewiss noch Platz gehabt...
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