Kirchen, Türme und Portale



Geschichtlich:
…Während des Dreißigjährigen Krieges, 1640, fand in Ortsnähe ein Gefecht statt. Dabei brannten 16 Gehöfte, Pfarre und Kirche nieder und ein Teil des Rittergutes…
Dorfkirche, Rechteckbau mit neuem Turm, hervorgegangen aus der niedergebrannten von 1642 - 1651. Erneuert 1708/09, erhielt dabei barocken Altar. Altarbild aus der Zeit Ende des 19. Jh. Kanzel und Patronatsloge an der Nordwand und Taufengel werden dem Elsterberger Bildschnitzer Christian Preller zugeschrieben, das Epithel dem 1657 verstorbenen E. von Döhlau. Gemälde mit der Abendmahlsdarstellung aus der Zeit Ende des 17.Jh. in der Sakristei. Der spitze Westturm aus dem Jahre 1886, das Südportal von 1708. Die Dorfkirche steht unter Denkmalschutz…

Quelle: „Vogtland-Lexikon“, M. Blechschmidt / K.Walther, Chemnitzer Verlag

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Vor über 500 Jahren gehörte die Kirche in Ruppertsgrün zur Kirche in Elsterberg, wie folgende geschichtliche Quelle belegt:

"... Im Jahre 1472 wurde die hiesige Kirche, die eine Filiale der Mutterkirche von Elsterberg war, zu einer selbständigen Parochie (Kirchspiel) erhoben und vom damaligen Herrn von Dölau mit einer Pfarrei ausgestattet. Es heißt in der Abschrift der Kirchengalerie Sachsen, daß zu der Gründung der hiesigen Pfarrei ein mit ´feinem Feld und Wiesen versehener Hof´ (Bauernhof) aufgekauft und zu einem Pfarrhof eingerichtet wurde...".

(Diese und die folgenden Informationen sind entnommen der Schrift "Zur Geschichte des Dorfes Ruppertsgrün im Vogtland" von Enno Gräßler

"...Am 16. März des Jahres 1365 wird ein Pfarrer Erhart von Ruppertsgrün als Zeuge bei einem Grundstücksverkauf des Heinrich von Elsterberg an den Schönbacher Pfarrer genannt. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß wir annehmen können, daß die Ruppertsgrüner Kirche um das Jahr 1365 bereits vorhanden war. Andere Quellen, die Asukunft geben könnten, wann die Kirche erbaut worden ist, gibt es leider nicht..."

In der Folgezeit wurde die Kirche in Ruppertsgrün teils um- und neuerbaut. Seite 1883 blieb der Grundaufbau bis heute der gleiche. Gravierende Veränderungen gab es jedoch im Inneren...".


  Evangelische Kirche Sankt Ruppertus


Rücktitel des Gemeindebriefes
vom Oktober/ November 2005
der Kirchgemeinde "St. Ruppertus"
Ruppertsgrün

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Aktuell:

Ab 1. Januar 2006 besteht zwischen der Kirche in 07985 Elsterberg und der Kirche in 08543 Ruppertsgrün ein Schwesternkirchverhältnis. Beide Kirchgemeinden bleiben selbständig, aber die Mitarbeiter werden gemeinsam angestellt und beschäftigt.


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Sommer 2005


Kurz vor Brockau - Bild großklicken
Staunen und Erinnern beim Spaziergang durch Brockau

Auch abseits vom Festplatz gab es zum Dorffest in Brockau Sehenswertes und manch reizvolle Fotomotive. Ein Kleinod: die Kirche. Selbst am Portal und am Denkmal neben der Kirche kann man lange verweilen und entdecken. Gepflegte Häuser und Vorgärten sind keine Seltenheit. Beim Gasthaus können ältere Generationen allerdings nur noch in schönen Erinnerungen an die einstigen gern besuchten Tanzveranstaltungen schwelgen, zu denen stets auch viele Elsterberger zur damaligen Zeit zu Fuß kamen. Wo Licht ist, ist eben immer auch Schatten.
Das blühende Leinfeld vor den Toren Brockaus ist derzeit ein Blickfang...
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Spaziergang durch Brockau

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Neu erschienen: Kleiner B i l d b a n d von der Martin-Lutherkirche zu Caselwitz, März 2007

Fotos und Gestaltung:
Rudolf Dick
Texte:
"Geschichte zur Kirche Caselweitz", Superintendentur Greiz und "Aus der Geschichte von Kirche, Kirchgemeinde und Pfarramt Caselwitz", Paul Heller, Pfarrer i.R.


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Titelseite

Der Dank des Herausgebers Rudolf Dick gilt Herrn Pfarrer Ulrich Krause und Frau Renate Mende vom Ev.-luth. Pfarramt Greiz-Caselwitz für die hilfreiche Unterstützung sowie der Superintendentur Greiz und Herrn Paul Heller für die textllichen Informationen.



Die Dorfkirche der Stadt
Greiz-Caselwitz

Zur Pfarrei der Stadt Greiz gehörten bis zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges zwei Dorfkirchen, die von Greizer Kaplänen versorgt wurden. Während das weit abgelegene Nitschareuth im Jahre 1622 zur Pfarrei Tschirma kam, blieb das südlich vor Greiz liegende Caselwitz in der Versorgung durch die Greizer Geistlichkeit, obwohl es im Jahr 1617 zum Pastorat erhoben worden war. Pfarrer von Caselwitz war seitdem stets der zweite Diaconus der Stadtkirche, erst im Jahre 1886 wurde Caselwitz selbständige Pfarrei mit einem eigenen Pfarrer am Ort. Die zur Kirchgemeinde gehörenden Ortschaften Obergrochlitz, Untergrochlitz und Moschwitz auf den Höhen über dem Elstertal und Dölau und Rothenthal unten an der Elsterschleife sind eine jede größer als das kleine Pfarrdorf, aber auffallend sichtbar ist allein Caselwitz, das mit seiner Kirche den Blick von der Straße und der Bahn unten im Tal her auf sich zieht...

Alles lesen...

Texte: Paul Heller, Georg Herz und Helmut Warmuth
Fotos: Gottfried Müller


Grafik bzw. Bild großklicken  
Gemeindebrief März 2007 (Montage) Rückseite

Zusätzliche Informationen über Kirche und Kirchgemeinde Caselwitz erhalten Sie auf der Homepage www.kirchecaselwitz.de .



Diaschau:






Die "Ostthüringer Zeitung" berichtet:

Caselwitzer Kirche in Bildband vorgestellt
Rudolf Dick zeigt das Gotteshaus von seiner schönsten Seite –
Weiterer Bildband mit Kirche in Elsterberg geplant

Von Christian Freund

Greiz. Schon als Kind hat sie ihn fasziniert, die kleine Kirche auf dem Berg, die den Mittelpunkt zwischen den Caselwitzer Bauernhöfen bildet, eingebettet in eine von sanft grünen Wiesen und gelben Feldern umgebenen vogtländischen Dorflandschaft. „Mit dem kleinen Bildband über die Martin-Luther-Kirche Caselwitz habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich bin auf dem gegenüberliegenden Sachswitzer Berg im Haus der Gaststätte 'Vier Linden' groß geworden, bei jedem Wetter zeigte sich dieses Kleinod von seiner schönsten Seite”, so die Beweggründe des Autors Rudolf Dick, der Jahrzehnte lang als Lehrer Wissen vermitteln durfte und nach der Wende als freier Journalist für verschiedene lokale Blätter, darunter auch für die Ostthüringer Zeitung, schrieb und fotografierte. Die Herausgabe des Büchleins ist für den in Elsterberg wohnenden so etwas wie ein...

Den gesamten Beitrag hier lesen.


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Beitrag erstellt am Samstag, dem 7. April 2007 (Ostersamstag)

N e u e r s c h e i n u n g :


"Die Kirche mitten im Dorf"

Titel: Die Kirche mitten im Dorf
Untertitel: Dorfkirchen in Sachsen
Chemnitzer Verlag, Das Buchprogramm der Freien Presse
Erhältlich in allen Freie Presse-Shops
Beispiel: Freie Presse-Geschäftsstelle in Plauen, Postplatz 7, Tel. 03741/4080
ISBN 978-3-937025-30-8


Repro: Titelseite * Schutzumschlag: Wehrkirche in Dörnthal, Foto: Andreas Judefeind


Man solle doch die Kirche bitte im Dorf lassen, sagt der Volksmund, und er meint damit: Man soll nicht übertreiben. Die Kirche im Dorf lassen - das heißt heute aber auch: Den Dörfern ihre Identität bewahren, ihr eigenes Gesicht in der großen, globalen Welt.
Die Kirche mitten im Dorf - das ist ein Stück vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Geschichte. In diesem Buch sind 50 Geschichten zu Dorfkirchen zwischen Freiberg, Zwickau, Chemnitz, Erzgebirge und Vogtland versammelt - Geschichten, die zeigen, dass die Kirche dort hingehört, wo sie immer schon war: mitten im Dorf.

Herausgegeben von Eberhard Bräunlich und Matthias Zwarg,
mit weit über 200 Fotos von Andreas Judefeind und anderen sowie
mit rund 30 Zeichnungen von Angelika Zwarg


Repro großklicken * Rückseite: Kirche Thierfeld, Foto: Uwe Mann

Neuensalz/ Zeichnung: Angelika Zwarg * Bildmontage: Rudolf Dick


Kirchen im Vogtland:

- Kirche in Posseck
- Emmauskirche in Hammerbrücke
- Kirche in Marieney
- St. Katharinenkirche in Eichigt
- St. Johannes Kirche in Röthenbach
- Martin-Luther-Kirche in Rützengrün
- St.-Katharinen-Kirche in Werda
- St. Nicolaikirche in Bergen

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N e u v o r s t e l l u n g :


  Großklicken

Zum Anliegen:
Das Ostthüringer Land
ist reich an sehr alten Kirchen, die aus vorreformatorischer Zeit stammen. Es gibt Kirchbauten, die in verschiedenen Stilformen im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind. Auch moderner Kirchbau ist im Ostthüringer Land zu finden.
Beinahe jedes Dorf hat seine Kirche und jede Stadt hat ihre Kirchen verschiedener Konfessionen.
Eines ist allen gleich: die Sorgfalt und Liebe mit der sie erhalten werden, besonders in unserer Zeit.
Viele dieser Kirchen sind Ihnen vermutlich wenig bekannt. Es lohnt sich sehr, sie zu besichtigen. Sie sprechen vom Leben und Glauben in unserem Land. Sie laden ein zum Verweilen und zum Gebet.
Dazu möchten wir Sie mit diesem kleinen Band ermutigen.
Oberpfarrer i.R. Roland Geipel
Dekan Klaus Schreiter
  Repro: Titelseite

Geleitworte zum Inhalt des Buches schrieb Christoph Kähler als Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen und das Vorwort zum Regionalführer Kirchen verfasste Joachim Reinelt. Auf rund 90 Seiten werden die Gotteshäuser Ostthüringens in Wort und Bild vorgestellt. Die Broschüre enthält außerdem eine Übersichtskarte und eine Erklärung wichtiger Fachbegriffe.


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Zum Begriff: D o r f k i r c h e

Eine Dorfkirche ist meist das älteste Bauwerk in einem ländlichen Gemeinwesen und ein starkes Stück Geschichte für die Ortschaft. Sie ist oft auch nicht nur wegen ihres Alters ein Schmuckstück für eine Gemeinde. Quelle: Wikipedia
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Hinweis:
Die Bildergalerie "Dorfkirchen im Vogtland" (Start: Ostern 2007) wird laufend ergänzt.


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